Die Termine für Oktober, November und Dezember 2010 lauten wie folgt:
Oktober
- Sonnabend, 16.10.2010 • 9:00 Uhr
- Sonntag, 17.10.2010 • 9:30 Uhr
- Sonnabend, 23.10.2010 • 13:30 Uhr
- Sonntag, 24.10.2010 • 14:00 Uhr
November
- Sonnabend, 06.11.2010 • 12:00 Uhr
- Sonntag, 07.11.2010 • 13:00 Uhr
- Sonnabend, 20.11.2010 • 11:30 Uhr
- Sonntag, 21.11.2010 • 12:00 Uhr
- Sonnabend, 26.11.2010 • 15:00 Uhr
- Sonntag, 27.11.2010 • 15:00 Uhr
Dezember
- Sonnabend, 04.12.2010 • 11:30 Uhr
- Sonntag, 05.12.2010 • 12:00 Uhr
Die idealsten Voraussetzungen: Sonnenschein, blauer Himmel, Windstille. Bei bedecktem Himmel, eisigem Wind o. Regen-/Schneeschauern findet Eisbaden nicht statt. Bitte telf. Rücksprache.
Die Termine für Februar, März und April 2008 lauten wie folgt:
Februar
Sonnabend, 09.02.2008 • 14:00 Uhr
Sonntag, 10.02.2008 • 14:30 Uhr
Sonntag, 17.02.2008 • 10:00 Uhr
Sonnabend, 23.02.2008 • 14:15 Uhr
Sonntag, 24.02.2008 • 14:45 Uhr
März
Sonnabend, 08.03.2008 • 13:30 Uhr
Sonntag, 09.03.2008 • 14:00 Uhr
April
Sonnabend, 05.04.2008 • 13:30 Uhr
Sonntag, 06.04.2008 • 14:00 Uhr
Sonnabend, 19.04.2008 • 13:30 Uhr
Sonntag, 20.04.2008 • 14:15 Uhr
Sonnabend, 26.04.2008 • 17:00 Uhr
Sonntag, 27.04.2008 • 17:30 Uhr = Winter-Abbaden
Die idealsten Voraussetzungen: Sonnenschein, blauer Himmel, Windstille. Bei bedecktem Himmel, eisigem Wind o. Regen-/Schneeschauern findet Eisbaden nicht statt. Bitte telf. Rücksprache.
Die Termine für Oktober, November und Dezember 2007 lauten wie folgt:
Oktober
Dienstag, 02.10.2007 • 17:00 Uhr
Mittwoch, 03.10.2007 • 17:30 Uhr
Sonnabend, 06.10.2007 • 10:00 Uhr
Sonntag, 07.10.2007 • 11:30 Uhr
Sonnabend, 13.10.2007 • 15:00 Uhr
Sonntag, 14.10.2007 • 15:30 Uhr
Sonnabend, 20.10.2007 • 9:00 Uhr
Sonntag, 21.10.2007 • 9:00 Uhr
Sonntag, 28.10.2007 • 14:00 Uhr
November
Sonntag, 04.11.2007 • 9:30 Uhr
Sonnabend, 10.11.2007 • 13:00 Uhr
Sonntag, 11.11.2007 • 13:30 Uhr
Freitag, 16.11.2007 • 15:45 Uhr
Sonnabend, 17.11.2007 • 16:15 Uhr
Sonnabend, 24.11.2007 • 12:00 Uhr
Sonntag, 25.11.2007 • 13:00 Uhr
Dezember
Sonnabend, 08.12.2007 • 12:00 Uhr
Sonntag, 09.12.2007 • 12:45 Uhr
Die idealsten Voraussetzungen: Sonnenschein, blauer Himmel, Windstille. Bei bedecktem Himmel, eisigem Wind o. Regen-/Schneeschauern findet Eisbaden nicht statt. Bitte telf. Rücksprache. Wir treffen uns wie immer in der Grimmershörnbucht am Bojenbad.

…das kommt nie wieder…? Wer weiß!
Winterelbe 2007 – was für ein Erlebnis – welch ein Wochenende!
Wem soll man danken für…
- eine dufte Truppe von unternehmungslustigen und entschlussfreudigen Paddlern…
- je zweimal 10 Stunden Vorfrühlingssonnenschein auf zwei mittelmäßig Hochwasser tragenden Flüssen im Osten Deutschlands…
- …den damit einhergegangenen Sonnenbrand in meinem Gesicht, so dass mir meine Kollegen am Montag darauf mitteilen müssen, dass ich ja Farbe bekommen hätte…
- das Erlebnis, Tausenden von Wildenten bei der Partnerfindung zuschauen zu dürfen…
- die Möglichkeit zur Beobachtung der bereits Mitte Februar wieder nach Norden ziehenden Graugänse…
- die fehlenden Eisschollen, die beim Eisbaden nur hinderlich sind und messerscharfe Wunden in der Haut der Badenden verursachen…
- dankbare Esser des gut gewürzten und Fleisch-Kraut-Balance haltenden polnischen Nationalgerichtes “Bigos” sowie reichlich 6 Litern Soljanka…
- das Auftreten spendabler Wodka-Sponsoren…
- den herrlichen winterlichen Sternenhimmel unter dem man bei -5,5 °C im Schlafsack (ohne Zelt) recht ungestört schlafen konnte (Helmar, lass dir sagen: Auch du schnarchst!)
…allen Beteiligten und am meisten sich selbst! Dass man dabei war und dabei sein konnte!
Die Termine für Januar, Februar, März und April 2007 lauten wie folgt:
Januar
Sonnabend, 06.01.2007 • 14:30 Uhr
Sonntag, 07.01.2007 • 15:15 Uhr
Sonnabend, 20.01.2007 • 13:45 Uhr
Sonntag, 21.01.2007 • 14:30 Uhr
Februar
Sonnabend, 03.02.2007 • 13:45 Uhr
Sonntag, 04.02.2007 • 14:30 Uhr
März
Sonnabend, 03.03.2007 • 13:00 Uhr
Sonntag, 04.03.2007 • 13:30 Uhr
Sonnabend, 10.03.2007 • 16:00 Uhr
Sonnabend, 17.03.2007 • 12:00 Uhr
Sonntag, 18.03.2007 • 12:45 Uhr
Sonnabend, 24.03.2007 • 16:00 Uhr
Sonnabend, 31.03.2007 • 13:00 Uhr
April
Sonntag, 01.04.2007 • 14:00 Uhr
Sonnabend, 14.04.2007 • 11:30 Uhr
Sonntag, 15.04.2007 • 12:30 Uhr
Sonnabend, 28.04.2007 • 12:00 Uhr
Sonntag, 29.04.2007 • 12:30 Uhr
Die idealsten Voraussetzungen: Sonnenschein, blauer Himmel, Windstille. Bei bedecktem Himmel, eisigem Wind o. Regen-/Schneeschauern findet Eisbaden nicht statt. Bitte telf. Rücksprache.

…lagen Kajaks stolz und kühn…
Was für ein herrlicher Jahresausklang 2006 und Jahresanfang 2007: Paddelnderweise mit fünf Haudegen der ostdeutschen Faltbootszene (Roland E. [Dundak], [Kenter-]Thomas, Seb G., Christoph K. und PeterVN15) von Camburg in Thüringen bis nach Bad Kösen in Sachsen-Anhalt. Frauen, Kinder, Gesellschaftsspiele, kalt-warme Büffets und Silvester-Extremcouching blieben zu Hause, wir begnügten uns mit Mini-Feuerzangenbowle, deftig-scharfem Chili con Carne und spartanisch gegrilltem Fleisch an einem kuscheligen Lagerfeuer am Ufer der Saale - mindestens fünf Kilometer weit entfernt von jeglichem Böllergekrache und Raketengeschweife. Paddeln statt Böller! Wir haben gesungen und einem röhrenden Hirsch gelauscht. Und das bei fast frühlingshaften Temperaturen um die + 12 °C. Das Abbaden 2006 in der ca. 4 °C warmen und ausgesprochen sauberen Saale war natürlich obligatorisch.

So richtig will sich die meist nur zur Weihnachtszeit willkommene winterliche Witterung in Europa noch nicht durchsetzen. Ein ungewöhnlich langer und warmer Herbst ließ selbst bis zum 2. Advent 2006 das Wasser der Nordsee noch nicht unter 8 °C abkühlen. Im Vergleich dazu betrug die Wassertemperatur am zweiten Dezemberwochenende im letzten Jahr nur + 3 °C.
Deshalb konnte an dem heutigen Termin, der übrigens bei herrlichstem Sonnenuntergang genossen wurde, von “Eis-Anbaden der Saison 2006/2007” noch keine Rede sein. Egal, gebadet wurde trotzdem.
Winterwetter in Cuxhaven? - Alles in weite Ferne gerückt.
Wassertemperatur: + 8,5 °C · Lufttemperatur: + 8,0 °C
August 1988, DDR, Dresden. Ein reichliches Jahr vor der Wende. Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und war per Einladung zu unseren Freunden in die Georgische Sozialistische Sowjetrepublik nach Tbilisi gereist. Was für ein Knaller. Die Gelegenheit hatte nicht jeder. 3.000 km auf abenteuerliche Weise in fünf Tagen mit unserem Pkw „Wartburg 353“ von Dresden über Polen und weiter durch die gesamte Ukraine von Westen nach Südosten (über Lwow [Lviv] - Rovno - Kiew - Charkow - Rostow am Don und weiter in den Kaukasus). Unterwegs gigantische Flüsse: der Dnjepr, der Donez, der Don - im Kauskasus dann Kuban, Kuma, Kura, Rioni und Terek. Damals schon die Überlegung: „Was für herrliche Faltbootziele in den urigsten Landschaften…“
Möglichkeiten für Touren in die den „Trassenarbeitern“ wohlbekannte Landschaft der Waldkarpaten oder die südukrainischen Steppen um Odessa, das Dnepr-Delta bei Cherson bzw. gar ein Abstecher zur Krim waren zeitlich und finanziell leider noch nicht zu bewerkstelligen. Die Zeiten jedoch haben sich geändert…
18 Jahre und tausende Paddelkilometer später…
Goldener Oktober 2006. Deutschland, Cuxhaven - inzwischen meine notgedrungene Wahlheimat. Die Mittagstemperaturen erreichen weit über + 20 °C, nahezu feststehende Hochdruckgebiete über Mittelschweden und bei Moskau bescheren dem mittel- und osteuropäischen Raum für etliche Tage stabiles Wetter. Seit die Ukraine im Frühjahr 2005 die Visumspflicht für EU-Bürger aufgehoben hat, kribbelte es mir in den letzten Monaten sowieso schon heftig in den Fingern, den mir noch unbekannten Landstrichen in der westlichen und südlichen Ukraine eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen und nebenbei Weiter lesen »
Traumhaftes Winterwetter in Cuxhaven - und das alles nur eine reichliche Woche vor dem astronomischen Frühlingsanfang. Die vergangenen zwei Tage brachten dem norddeutschen Raum und damit auch der Nordseeküste eine dicke Schneedecke von reichlich 20 cm. Am heutigen Sonntag waren die schneegesättigten Wolken in den Osten abgezogen und strahlend blauer Himmel mit gleißendem Sonnenschein zeigte sich über Cuxhaven. Auf den Deichen wurde gerodelt und einige ganz „abgefahrene” Experten schnallten sich die Skier an und konnten direkt am Deichfuß lange Skiwanderungen unternehmen. Nachts waren bei fast –10 °C die Ebbe-Pfützen der Nordsee gefroren und die am Vormittag kommende Flut brach das entstandene Ebbe-Pfützen-Eis in kleinste Splitter wieder auf. Leichter auflandiger Wind aus Norden trieb diese Eissplitter in Massen in die Grimmershörnbucht, so dass sich am Bojenbad auf der Wasseroberfläche ein bis zu 50 m breiter Eisteppich bildete, in dem man leider nicht baden konnte. Es wäre einem vorgekommen wie ein Bad in schwimmenden Glassplittern. Deshalb wurde ausgewichen auf die noch eisfreie Aussenseite der Bucht in der Nähe des Bauhafens. Eisbad und Sonnenbad waren wieder sehr erholsam bei…
Wassertemperatur: + 1,2 °C · Lufttemperatur: –2,0 °C
Die angekündigten Schneeschauer blieben aus und der blaue Himmel sowie der schon fast frühlingswarme Sonnenschein luden mal wieder zu einem erfrischenden Eisbad in der Grimmershörnbucht am heutigen Faschingssonntag ein. Viele Spaziergänger waren unterwegs, jedoch von Karneval hier oben im Norden war keine Spur zu sehen. Einzig ein gar etwas besorgter Passant, der mich beim ins Wasser gehen fragte, ob ich denn privat versichert sei…
Wassertemperatur: + 2,0 °C · Lufttemperatur: + 0,6 °C
Grauer Himmel, nicht ein einziger Strahl Sonnenschein, ein kräftiger und kalter Nordwind, kein Hund traut sich aus der Hütte. Bei so einem Wetter macht das Eisbaden nun wirklich keinen Spaß und musste leider ausfallen - vielleicht zieht es am Faschingssonntag etwas auf, aber irgendwie scheinen die Wettermacher Schneeschauer angesagt zu haben…
Blauer Himmel, Sonnenschein, eine leichte Brise aus Nord-Nord-Ost, –4,2 °C Luft- und +0,2 °C Wassertemperatur, so zeigte sich uns und dem neu hinzugekommenen Eisbader, Herrn Kirath, die Grimmershörnbucht zum erneuten Sprung ins eisige Nass von ihrer besten Seite. Und der Herr Kirath aus Cuxhaven brachte sogar ganz frische Eisbade-Erfahrungen vom kältesten Kontinent der Erde mit. Erst im letzten Monat weilte er während einer Urlaubsreise mit einem Kreuzfahrtschiff in den Gewässern des südlichen Atlantik und hatte Gelegenheit, beim Besuch der von Chile, Argentinien und Großbritannien beanspruchten Südlichen Shetland-Inseln, die Insel „Deception Island“ anzusteuern, an deren Strand er baden konnte. Umringt von einigen ungläubig schauenden Spaziergängern gingen wir nach einem kräftigen Erwärmungslauf und einer anschließenden Gymnastik gegen 12:20 Uhr in das gemächlich dahinplätschernde Eiswasser der Bucht. 3 mal zog es uns hinein und die bis dato weit draußen in der Fahrrinne der Elbe vorbeigefahrenen Containerschiffe brachten kurz vor Badeende das Wasser der Bucht in Form von bis zu knapp 1 m hohen Wellen noch einmal kräftig in Wallung - Grund genug, ein viertes, diesmal “Wellen-Eisbad” zu nehmen.
Hier kann man übrigens auch sehr gut Eisbaden:
Cuxhaven-Döse, ungewöhnliche Mittagstemperaturen um die +22 °C. Die Sonne brennt vom norddeutschen Herbsthimmel und die halbe Stadt ist mit Kind, Hund und Kegel auf den Beinen. Deich und Nordseestrand sind überfüllt. Nur baden tut keiner. Zumindest nicht im Wasser. Warum nur? Ist es zu kalt? Mitnichten! Es hat noch reichlich 13 °C. Darum entschließe ich mich mit meinem Arbeitskollegen Marko zu einem erfrischenden Bad direkt an der Elbmündung an der Kugelbake. Erstaunlich, wie angenehm, bei einer Wassertemperatur von 13 °C baden zu gehen. Ein nordschwedisches Mittsommerbad am Bottnischen Meerbusen (Nordspitze der Ostsee) habe ich vor etlichen Jahren schon einmal genießen dürfen - so recht prickelnd war es damals auf alle Fälle. Ich bin ja nun bis heute nicht so der direkte Kaltduscher aber das hier und heute war nicht von schlechten Eltern. Eigentlich könnte man dieses Bade-Ritual über das Winterhalbjahr einmal versuchen…
8. August 2004
Alles kam ganz anders als gedacht. Meine eigene Campingküche war gut auf mindestens 10 Tage “Leben im Wald und auf der Heide am Fluss” vorbereitet und auf eine Person mit allem Drum und Dran abgestimmt. Salz, Pfeffer, Lorbeer, Oregano, Zimt, Nelken, Paprika und sogar eine Muskatnuss fand sich unter den “Lecker-Schmecker-Machern“. Mehl, Kartoffelmehl, Zucker, Honig, Haferflocken, das obligatorische Olivenöl, ein Fläschchen Balsamicoessig und selbst Zitronensaft fehlte nicht im Inventar meiner zwei Outdoor-Küchenkisten. Nur die Dose Nudossi hatte ich verbummelt - aber das konnte ich mir ja woanders, wenn nötig, erbetteln - im Austausch mit etwas Anderem - versteht sich. Warum ich als Einzelperson jedoch noch ein großes Schneidebrett, Kelle, Rührbesen und sonstiges Küchengerödel mitgenommen hatte, wird sich dem einen oder anderen nicht ganz so erschließen - ach nein, kann ja gar nicht, hatte ich doch der gesamten Mannschaft am Begrüßungstag ein “Startermenü” versprochen.
Und damit fing alles an. Roland, der Oberpaddler des “Vereins für betreutes Paddeln” aus Radebeul bei Dresden hatte im Juli/August des Jahres 2004 mal wieder laut aus dem baltischen Wald gerufen und viele, viele kamen: Große und Kleine, Alte und Junge, Fleißige und Faule, Schon-als-Paddler-Geborene und Noch-nie-in-einem-Faltboot-unterwegs-gewesene. Am 8. August 2004, 18:18 Uhr trafen sich alle und es waren insgesamt 46 (in Worten: Sechsundvierzig). Und alle wollten paddeln - womit, das war egal - hauptsächlich stromab. Sie kamen mit faltbaren Holz- und Aluminiumgestellen und spannten künstliche Häute darum. Andere wiederum erschienen nur mit bunten Plasteschüsseln und hatten demzufolge keinen Stress beim Aufbauen. Der Hochsommer zeigte auf seiner Wohlfühlskala im Celsiusbereich Endzwanziger an und im tiefsten Nordwesten von Litauen an einem Fluß mit dem fast unaussprechlichen Namen “Virvycia” waren wir unserer sächsischen Weiter lesen »